Mag. Elisabeth Mayerweck ist klinische Psychologin. Von 2017 bis Dezember 2020 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Statistik Austria tätig. Mit ihrer kritischen bis ablehnenden Haltung zu den Maßnahmen rund um die „Corona-Blödemie“ – wie sie das nennt – hielt sie nie hinterm Berg. Die Statistik Austria trennte sich deshalb von ihr. Sehr traurig ist die Niederösterreicherin darüber nicht.

Was hat sie am meisten enttäuscht? „Die Opferung der objektiven Realität mitsamt seinen Menschen für eine erfundene Realität, eine Massenhysterie, einen Kult oder eine Religion. Denn als genau das betrachte ich dieses sozialpsychologische Experiment namens Pandemie. Ein Wissenschaftler sollte das erkennen und an der Aufdeckung der Wahrheit interessiert sein. Er muss den Dissens notwendigerweise begrüßen, ja sogar suchen und gegebenenfalls seine Meinung, die nicht vorgefertigt sein darf, auch einmal revidieren. Nicht aber darf er Gespräche von der Sachebene auf die Emotionsebene senken und mit den Worten „Du hast deine Meinung, ich habe meine“ beenden. Vor allem, wenn es um die Erkundung der Faktenlage in einer angeblich neuartigen Situation geht und mitnichten um Meinungen. Ich bin enttäuscht von den Menschen, denen nicht auffällt, wie entmenschlichend und unethisch die Maßnahmen sind.


Das wichtigste Instrument und eindeutiges Erkennungsmerkmal totalitären Geschehens war immer die soziale Isolation. Ich darf die von mir so geschätzte Hannah Arendt, Politikwissenschafterin und Jüdin im Zweiten Weltkrieg, zitieren: „Das, was tyrannische Regime erfolgreich macht, ist Manipulation durch Isolation. Terror kann nur effektiv an Menschen ausgeübt werden, die voneinander isoliert sind. Deshalb ist eines der primären Anliegen aller tyrannischen Herrschaftsformen, diese Isolation einzuführen. Isolation ist der Beginn von Terror und mit Sicherheit dessen fruchtbarster Boden und immer dessen Resultat. Stärke kommt immer von einem Volk, das zusammensteht. Menschen, die voneinander isoliert sind, sind ohnmächtig per Definition.“ Zuerst muss man verstehen, dass alle Maßnahmen soziale Distanzierungsmaßnahmen sind. Auch die Masken unterbinden ein empathisches Andocken und normalen menschlichen Kontakt. Wir sollen einander fürchten. Permanent laufende Propaganda dient dazu, die Wahrnehmung zu monopolisieren und Angst zu verbreiten. Angst ist ein beliebtes Herrschaftsmittel. Wer Angst macht, will Macht. Es ist gut untersucht, dass verängstigte Menschen autoritäre Führung wünschen. Es geht nicht um Gesundheit, es geht um Kontrolle. Die Masken dienen unter anderem dazu, eine rein fiktive Gesundheitsbedrohung sichtbar zu machen. Sie sind das Bühnenrequisit für diese entsetzlich durchschaubare Inszenierung. „Sie sind ein Symbol“, haben sie gesagt. Die Regierung hat uns keine Symbole zu verordnen, schon gar keine, die die Atemphysiologie beeinträchtigen, denn das wäre niemals das gelindeste Mittel. Unter diesem Vorwand wurde die Maske selbst von Menschen akzeptiert, die wussten, dass sie nicht schützt – auch wenn Kinder den ganzen Schultag darunter leiden. Ich bin entsetzt. Diese psychologische Kriegsführung, sprich Demütigung und Schwächung durch Masken und schmerzhafte Testungen, dient dazu, die Menschen zu unterwerfen und zur Impfung – die ja eine Gentherapie ist – zu drängen. Die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sagte sinngemäß, man solle die Leute so lange mit Tests nerven, bis sie sich impfen lassen. Die Maßnahmen sind vollkommen unethisch und gesetzwidrig und werden mithilfe eines aufgehetzten Denunziantenmobs exekutiert. Seit Impfbeginn steigen die „Zahlen“. Und die „Delta-Variante“ heißt für mich so, weil man sich tatsächlich im Tiefschlaf befinden muss, um die Lüge nicht zu erkennen. Es ist eine organisierte kriminelle Täuschung, der viele aufgesessen sind – aber nicht schutzlos. Man hätte auch ohne Recherche bereits zu Beginn einfach einmal in sich hineinspüren und bemerken können, dass Maskenpflicht unethisch ist. Man hätte bemerken können, dass Abstandhalten inhuman ist, dass es böse ist, alte, demente Menschen abzusondern, zu isolieren und alleine sterben zu lassen, dass es unmenschlich ist, Kinder zu verängstigen und für den Tod von Menschen bei Ungehorsam verantwortlich zu machen, dass es physischer und psychischer Missbrauch ist, die Kinder zwangszutesten und Masken tragen zu lassen. Ein Kind kann sich nicht wehren, sondern hat es nur zu ertragen.“