“Zögern statt zupacken, Vorsicht statt vorpreschen: Mit diesem Kurs hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in den letzten Wochen durch die Ukraine-Krise manövriert. Bei den Bundesbürgern sorgt das Vorgehen des Kanzlers offenbar für Verunsicherung.

Nur noch 39 Prozent sind mit seiner Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden, ein erneuter Absturz um satte zwölf Prozentpunkte, nachdem Scholz bereits im Februar stark an Zustimmung verloren hatte. Das ergab der aktuelle Deutschlandtrend von Infratest Dimap im Auftrag von ARD-„Tagesthemen“ und WELT.

Scholz fällt damit in der Beliebtheitsskala auf den niedrigsten Wert seit der Übernahme des Kanzleramts. Nur noch 47 Prozent glauben, dass er dem Amt des Kanzlers gewachsen ist, ein Minus von 19 Prozent gegenüber seinem Amtsantritt im vergangenen September. Zwar finden 64 Prozent sein Handeln „umsichtig“. “

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